PHYWE Newsletter 12/2003

Hauptkategorie: Für die Öffentlichkeit Kategorie: Presse Erstellt: Sonntag, 16. Mai 2010 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 14. Oktober 2015 Veröffentlicht: Sonntag, 16. Mai 2010 Geschrieben von Jens Kirchhoff
  • Museumsstücke gesucht



Und hier noch die Bitte um Mithilfe von Prof. Dr. Jens Kirchhoff:

Manche ältere PHYNA Leser werden sich an die Anfangszeit der "Computer auch an Schulen" erinnern. Die PHYWE hatte als Vorbereitung der aufkommenden EDV Einsätze bereits Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts - neben andere Materialien - einen Demonstrationsrechner auf den Markt gebracht. Das liebevoll "Klapperkiste" genannte Gerät vermittelte die grundsätzlichen Arbeitsweisen eines Computers. Schon gleich nach der Markteinführung von Mikroprozessoren wurde beim Nachfolger auf modernste Technik gesetzt: Der Programmgesteuerte Demonstrations-Rechner PDR10 enthielt als Prozessor den INTEL 4004. Damit gehörte PHYWE zu den ersten drei Firmen in Deutschland überhaupt, die auf Mikroelektronik setzten. Die Welt der elektronischen Datenverarbeitung hat eine schier unglaubliche Entwicklung seit dieser Zeit genommen. Anders als bei vielen anderen Techniken besteht heute schon eine starke Nachfrage nach musealer Aufbereitung der Computerentwicklung. So auch in Göttingen, wo das Computer Cabinet Göttingen CCG unter der Leitung von Prof. Kirchhoff bereits eine stattliche Sammlung historischer Computer zusammengeführt hat. In diese Sammlung würden nach Meinung der CCG Mitglieder die beiden Demonstrationsrechner vorzüglich hineinpassen. Die Frage an die PHYNA Leser: Gibt es in einer Sammlung eines der Geräte, das inaktiv den Platz verbraucht? Wenn das so wäre, dann würden wir uns über eine Benachrichtigung sehr freuen.

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