Projekte

Diese Kategorie enthält Beschreibungen von "Bastel"-Projekten. Die Artikel können auch als Protokolle über die Bastelabende dienen.

Projektbericht: So erwacht Schrott zum Leben

Hauptkategorie: Know-How, Projekte, Basteln
Erstellt: Montag, 23. Mai 2022 Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 25. Oktober 2022 Veröffentlicht: Dienstag, 14. Juni 2022
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++ 14.06.2022 +++ (ein paar Tage aus dem Leben eines Computerschraubers)

Über den Winter und dieses Frühjahr gab es zwei Themen: Inventarisierung und Instandsetzung. Das sah so aus, dass uns der Geduldsfaden riss und meinten, erst mal alles raus aus den Regalen, was IBM-PC angeht, sichten, reparieren und dann inventarisieren. Schließlich sollten dann alle Geräte funktionsfähig beieinander stehen. So stapelten sich plötzlich Geräte und Zubehör auf unseren Basteltischen. Dann wurden in Bananenkisten noch Handbücher und Floppies gefunden, manches doppelt und dreifach. Auch das musste bereinigt werden. Auf diese Weise wird man auch zum Spezialisten für all die verschiedenen Versionen im Laufe der Entwicklung der Rechner, kauft Diagnostegeräte und -programme, Ersatzteile und lädt unzählige Dateien herunter und brennt auf alte Floppies neu die Programme.

Kaum standen 4 IBM-PC lauffähig, enteckte Jörg noch einen "Terminal", also ein Display mit Tastatur für IBM-Großrechner. Respektlos vor jeder Schwierigkeit besorgte er sich einen Laptop aus dem Schrott (schnell mal repariert, der Lüfter war kaputt.) und eine Emulation eines IBM-370, lötete das Spezialkabel neu und ....  läuft.... , vorführbereit mit Emulation und per Adapter auf PC.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Jetzt kamen noch die OSBORNEes dran und danach die Apple][-Flöte. Phönix aus der Asche; die Sammlung steht hier schön sortiert, dokumentiert und vorführbereit.

PS: Inzwischen ist auch ein Ur-MAC (128k) repariert, bei dem im Netzteil einiges explodiert war. Den führen wir heute Abend vor dem Restaurant-Treffen vor.

Will nicht noch jemand mitmachen bei uns?

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Erste Turtle-Figur auf Stiftplotter HP7550

Hauptkategorie: Know-How, Projekte, Basteln
Erstellt: Freitag, 08. Oktober 2021 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 19. Februar 2022 Veröffentlicht: Freitag, 08. Oktober 2021
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++ 08.10.2021 +++ PROJEKT STIFTPLOTTER

Die Faszination eines Stiftplotters, besonders des schnellen HP7550A- Stiftplotters, kommt eigentlich bei jedem Plot zum Vorschein. Aber die Kunstfiguren sind noch einmal besonders attraktiv. Daher wurde ein Buch aus den 1980er-Jahren beschafft und aus dem BASIC-Listing ein C-Programm erstellt. Dieses erzeugt dann HPGL-Code. Auf diese Weise ist auch eine leichte Variation möglich, zum Beispiel verscheidene Farben oder Parameter einzusetzen.

Das Buch lautet Programmieren mit hochauflösender Grafik .

Die Figur hier ist das "TURTLE" Programm auf  Seite 101 ff / Figur D. (Figur E ist auch schon fertig und folgt bald.)

Beim Klick auf das Bild, löst den download des C-Programms aus. Dann könnt Ihr selbst mit Eurem Plotter loslegen. (Hier für A4-Format.) Im Anhang unten stehen die HPGL-Dateien zur Verfügung.

HPGL Turtle D 90 123 500 50 A4 sw inv Klein  HPGL Turtle D 90 123 500 50 A4 sw PLOTvideo Klein

Photo ©: Jens Kirchhoff / Goettingen-Germany / Computer Cabinett Goettingen e.V. / Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0

Und ebenso das Video dazu per Klick auf das entsprechende Bild ....

 

 
 
Attachments:
Download this file (HPGL-Turtle_D_90-123-500-50_A4-sw.txt)turtle-1-figure_black&white[change .txt to .plt for HPGL-Plot]2 kB
Download this file (HPGL-Turtle_D_90-123-500-50_A4.txt)turtle-1-figure (coloured)[change .txt to .plt for HPGL-Plot]2 kB

Projekt Stiftplotter HP7550A

Hauptkategorie: Know-How, Projekte, Basteln
Erstellt: Sonntag, 02. Mai 2021 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 19. Februar 2022 Veröffentlicht: Mittwoch, 30. Juni 2021
Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++ 30.06.2021 +++

Der Plotter ist nun einsatzbereit und die Datei einer technichen Zeichnung in langwieriger Bearbeitung fast fehlerfrei.

Heute weitgehend unbekannt, stellt der Stiftplotter ein museales Artefakt dar, das neben Nachteilen auch Vorteile hatte. So ist die Anmutung der satten scharfkantigen Striche (auf Transparentpapier) gegenüber Pixelgrafik deutlicher und schöner. Die Geschwindigkeit der Stifte beim hier vorgestellten schnellsten Stifplotter (80 cm/s) beeindruckt sehr. Vor allem der schnelle und exakte Vorschub des Papiers mit Diamantstaub-besetzten Rollen grenzt an ein Wunder. Dies alles zur Erinnerung an eine vergangene Zeit.

Screenshot HPplot Video 01 Klein

 Photo ©: Jens Kirchhoff / Goettingen-Germany / Computer Cabinett Goettingen e.V. / Creative Commons CC BY-NC-ND 4.0

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Honewell H316

Hauptkategorie: Know-How, Projekte, Basteln
Erstellt: Sonntag, 25. April 2010 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 30. Juni 2012 Veröffentlicht: Sonntag, 25. April 2010
Geschrieben von Jens Kirchhoff

Bilder hier


29.03.2010 04:58
Hallo allerseits,

man schaue auf die Uhr und staune...

Ich habe heute Abend unseren Vereins-H316 zerrupft!
Besser gesagt, ich habe den Controller zu meinem Bandlaufwerk ausgebaut,
was ein riesiges Loch hinterlassen hat. Und noch ein DDP-516
TTY-Interface, das in dem Rechner eingeschraubt und unter Strom war,
ohne jedoch irgendwo sonst angeschlossen zu sein. Das ist anscheinend
nicht ganz komplett, aber ich will es benutzen, um meinen DDP-516, der
anscheinend ein Problem mit seiner TTY-Schnittstelle hat, in Schwung zu
bringen.
Viele Löcher. Und null Funktionseinbuße.

Der Computer bestand nach dem Rupfen aus der CPU mit eingebauter
TTY-Schnittstelle und 4K Speicher. Der Speicher ist der Pferdefuß, mit
4K geht gar nichts.

Da ich neulich meinen militärischen H316R weggegeben habe und
schlauerweise 8K von 16K Speicher verhandelt habe zurückzubehalten beim
Tausch, habe ich 8K H316-Speicher "übrig" gehabt und in den
Vereinsrechner eingebaut. Der hat nun 12K. Ist noch nicht verkabelt, da
ich die Sachen dafür nicht mehr in Alfeld habe, aber das kommt. Mit 12K
Speicher ist der Rechner schon sehr gut benutzbar. Der Speicher bleibt
meiner, damit ich für Notfälle darauf als Ersatzteil zurückgreifen kann
- was aber bei der Zuverlässigkeit der Honeywell-Klamotten eher
unwahrscheinlich ist :-)

Ich werde versuchen, in nächster Zeit noch ein 4K-Modul sowie ein
Lochstreifeninterface zu organisieren, dann ist die Maschine so
ausgerüstet wie mein H316. Weiterhin habe ich vom H316R noch die "High
Speed Arithmetic Option", die werde ich wahrscheinlich auch noch
einbauen, da sie in meinem H316 nicht läuft. Ich vermute einen
Versionskonflikt. Ausprobieren.

Einen Facit-Locher sowie einen Lochstreifenleser habe ich parat. Ebenso
einen Stapel reparierter Netzteile. Wenn sich also noch das
Lochstreifeninterface auftreiben läßt, wäre es toll, wenn sich jemand im
Verein fände, der mir dabei hilft (oder es einfach macht), die Maschine
zusammen mit einem Netzteil in ein Kleinstrack einzubauen. Damit hätten
wir ein PHANTASTISCHES und zu zweit transportierbares Exponat, das man
wo auch immer aufstellen und loseiern lassen kann!

Bilder folgen. Vielleicht auch im Joomla, wenn das nett zu mir ist...

Viele Grüße,

Philipp :-)

Inbetriebnahme der PDP8E

Hauptkategorie: Know-How, Projekte, Basteln
Erstellt: Samstag, 05. Dezember 2009 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 30. Juni 2012 Veröffentlicht: Samstag, 05. Dezember 2009
Geschrieben von Jörg Hoppe

Seit einiger Zeit beschäftigen wir uns unter der Federführung von Philip Hachtman mit unserer PDP8E.

Am 27 Oktober 2008 wurde die getestete CPU wieder eingebaut, neue Lämpchen wurde eingesetzt, und wir versuchten, die Wechselplattenlaufwerke RK05 und ??? wieder zum Laufen zubringen.

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Die CPU wurde erfolgreich mit einem Schachprogram getestet. Bei den Laufwerken hatten wir weniger Glück: Nach ersten Kopfbewegen brannte im ??? eine Sicherung durch. Das RK05-Laufwerk blockierte und gab seine Cartridge nicht mehr wieder her.