Ken Olsen, der Gründer von DEC, ist am 6.2.2011 gestorben

Hauptkategorie: Aktuelles Erstellt: Dienstag, 08. Februar 2011 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 30. Juni 2012 Veröffentlicht: Dienstag, 08. Februar 2011 Geschrieben von Jörg Hoppe

Eine Epoche geht zu Ende ... er wurde 84 Jahre alt.

Hier einige Links auf die Meldungen:

Bei heise.de

oder

http://www.gordon.edu/kenolsen

oder

http://news.cnet.com/8301-30684_3-20030941-265.html

Und hier der Wikipedia-Eintrag zu Ken Olsen.

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Ken Olsen schaffte es, einen Markt für "Mini"computer aufzubauen (die System bestanden trotzdem zunächst aus 1 bis 2 Schränken, später auch kleiner bis zum Tischgerät), was IBM als Konkurrenz sicher nicht gefallen hätte. Das war ihm bewusst, weshalb er seine Geräte nicht "Computer" sondern "Programmed Data Prozessor" (PDP) nannte, was sehr klein, speziell und unwichtig klang. Selbstverständlich gab es damals noch keinen "Prozessor" nach heutigem Sprachgebrauch (1 Computer auf 1 Chip). Viele Platinen waren nötig, um die Funktionen zusammenzusetzen.

Der nächste Schritt der "Miniaturisierung" war wohl auch die Workstation (Bechtoldsheimer, SUN), welche allerdings auf einen Mainframe angewiesen war. Der PC grub dann auch wieder den Minis das Wasser ab, womit Olsen das gleiche Schicksal ereilte wie zunächst IBM, welche bekanntlich dem PC zur Verbreitung verhalf (mit allem Mitteln und zunächst gar nicht von der kleinen Kiste überzeugt). Der PC gehört also zu den µ-Computern.... Mainframe, Mini, Mikro, .....Notebook, iPad, Palm, iPhone, iWatch, embedded system, Computerroboter im Blut? Wo geht das hin?

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