Honewell H316

Hauptkategorie: Know-How, Projekte, Basteln Kategorie: Projekte Veröffentlicht: Sonntag, 25. April 2010

Bilder hier


29.03.2010 04:58
Hallo allerseits,

man schaue auf die Uhr und staune...

Ich habe heute Abend unseren Vereins-H316 zerrupft!
Besser gesagt, ich habe den Controller zu meinem Bandlaufwerk ausgebaut,
was ein riesiges Loch hinterlassen hat. Und noch ein DDP-516
TTY-Interface, das in dem Rechner eingeschraubt und unter Strom war,
ohne jedoch irgendwo sonst angeschlossen zu sein. Das ist anscheinend
nicht ganz komplett, aber ich will es benutzen, um meinen DDP-516, der
anscheinend ein Problem mit seiner TTY-Schnittstelle hat, in Schwung zu
bringen.
Viele Löcher. Und null Funktionseinbuße.

Der Computer bestand nach dem Rupfen aus der CPU mit eingebauter
TTY-Schnittstelle und 4K Speicher. Der Speicher ist der Pferdefuß, mit
4K geht gar nichts.

Da ich neulich meinen militärischen H316R weggegeben habe und
schlauerweise 8K von 16K Speicher verhandelt habe zurückzubehalten beim
Tausch, habe ich 8K H316-Speicher "übrig" gehabt und in den
Vereinsrechner eingebaut. Der hat nun 12K. Ist noch nicht verkabelt, da
ich die Sachen dafür nicht mehr in Alfeld habe, aber das kommt. Mit 12K
Speicher ist der Rechner schon sehr gut benutzbar. Der Speicher bleibt
meiner, damit ich für Notfälle darauf als Ersatzteil zurückgreifen kann
- was aber bei der Zuverlässigkeit der Honeywell-Klamotten eher
unwahrscheinlich ist :-)

Ich werde versuchen, in nächster Zeit noch ein 4K-Modul sowie ein
Lochstreifeninterface zu organisieren, dann ist die Maschine so
ausgerüstet wie mein H316. Weiterhin habe ich vom H316R noch die "High
Speed Arithmetic Option", die werde ich wahrscheinlich auch noch
einbauen, da sie in meinem H316 nicht läuft. Ich vermute einen
Versionskonflikt. Ausprobieren.

Einen Facit-Locher sowie einen Lochstreifenleser habe ich parat. Ebenso
einen Stapel reparierter Netzteile. Wenn sich also noch das
Lochstreifeninterface auftreiben läßt, wäre es toll, wenn sich jemand im
Verein fände, der mir dabei hilft (oder es einfach macht), die Maschine
zusammen mit einem Netzteil in ein Kleinstrack einzubauen. Damit hätten
wir ein PHANTASTISCHES und zu zweit transportierbares Exponat, das man
wo auch immer aufstellen und loseiern lassen kann!

Bilder folgen. Vielleicht auch im Joomla, wenn das nett zu mir ist...

Viele Grüße,

Philipp :-)
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