Die Computermaus wird 50 Jahre alt

Hauptkategorie: Aktuelles Erstellt: Freitag, 07. Dezember 2018 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 20. April 2019 Veröffentlicht: Freitag, 07. Dezember 2018 Geschrieben von Jens Kirchhoff

+++ 09.12.2018 +++

Schon früh, also seid Beginn der Nutzung der "Kathodenstrahlröhre" (CRT cathode ray tube) als "BILD"- "SCHIRM" , setzte man sich mit der Darstellung von Text und Bildern als Information sowie der möglichst ergonomischen Eingabe auseinander. Radarführung (Fluglotse), Wettersichtung/-auswertung, CAD (damals noch "computer aided drafting"), Bibliotheks- und Informationssysteme (Patente, Technische Zeichnungen, Stücklisten, Buchungssysteme, ...) bedurften einer schnellen und effizienten Mensch-Maschine-Schnittstelle. Von der Idee im Gehirn bis zum elektrischen Signal im Gerät sollte es zeitlich und von der Beanspruchung des Menschen her optimal laufen. Man stellte fest, auch viel später Steve Jobs bei der Diskussion um die Handyeingabe, dass ein Griffel ungünstig ist, weil man den im Wechsel mit einer Tastatur immer wieder loslassen und Greifen muss. Wer Bildbearbeitung oder Zeitungsbearbeitung (DTP desktop publishimg) mit Griffel betreibt, kennt das Problem: als Zeigegerät sehr gut, aber umständlich.Übrigens wurden Griffel auch gerne mit Tabletts eingesetzt, auf denen Funktionsfelder ("Buttons" "Icons" ?) aufgedruckt waren, vor allem bei DTP und CAD. Dann aber musste man auch ständig die Augen umfokussieren und den Kopf wenden. (Ging auch mit einer Fadenkreuzlupe...)

Der Finger (Smartphone) ist sicher die beste Art, da direkt. Die Ungenauigkeiten des dicken Fingers gegenüber der zu tastenden Stelle wurden ziemich ausgemerzt. Und die zusätzlichen Funktionen wie Verschieben mit einem Finger sowie Vergrößern/Verkleinern mit zwei Fingern sind genial und ideale Lösung. Die Maus konnte zwar nie so direkt eingeben wie ein Griffel oder der Finger, besonders als noch der Ball auf der Unterlage nicht rollte sondern schleifte; und auch bei ihr musste man zum Keyboard wechseln. Aber die Wege waren klein und angenehm. (Das Scrollrad sollte noch erwähnt werden, nachdem zu der Ein-Tasten-Maus noch eine zweite Tste dazu kam). Trotzdem gab es die bekannten medizinischen Probleme einer extrem eingeschränkten und stark wiederholenden Tätigkeit: Sehenscheidenzündungen beim Zeige- und/oder Mittelfinger.

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PS1: Die Maus wurde ggf. brutal erweitert mir Rädern, um mehrere Funktionen zu bieten (CAD)

PS2: Ein weiteres Eingabegerät wäre der Joystick, jedoch nur für spezielle Eingabefälle.

MAC URM2 (C) Jens Kirchhoff MAC URM3 (C) Jens Kirchhoff

Apple MacIntosh 1984

Lichtgriffel   graphic tablet / digitizer

IBM CAD Panel (C) Jens Kirchhoff  GENIUS Grafiktablett (C) Jens Kirchhoff

CATIA-CAD-Workstation-Panel                                                                                                                                            Grafiktablett für CAD

GENIUS Fadenkreuz Maus (C) Jens Kirchhoff

 

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